Patient: Es wird über den Fall einer bei Erstkonsultation 49-jährigen Patientin berichtet, die sich mit einer rezidivierenden Sekretion im Bereich des linken Gehörganges vorstellte. Nach der Behandlung einer chronischen Otitis externa mit Pilzbefall 2 Jahre zuvor klagte die Patientin über eine Sekretion im Bereich des linken Gehörganges. Diese wurde im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme gesehen. Eine auswärts im gleichen Jahr durchgeführte Tympanotomie verblieb ohne Erfolg. Die Diagnostik umfasste die laborchemische Analyse des Sekretes mit Nachweis von Speichelamylase und eine hochauflösende MRT der Glandula parotidea. Mit Hilfe dieser Diagnostik konnte die Speichelfistel intraoperativ schnell aufgefunden und verschlossen werden.