Ein Parkinson-Syndrom kann sich im Zusammenhang mit einer zerebralen Mikroangiopathie entwickeln. In den meisten Fällen sind axonale Projektionen des Frontalhirns beeinträchtigt und führen zum klinischen Bild des vaskulären Parkinson-Syndroms. Neben einer charakteristischen Gangstörung sind eine Dranginkontinenz und eine Störung frontal exekutiver Funktionen typische Befunde. Vergleichbare Symptome treten auch im Rahmen der vaskulären Demenz auf. Dieser Artikel fasst die Klinik des vaskulären Parkinson-Syndroms zusammen und zeigt aktuelle Therapieansätze auf. Darüber hinaus werden der diagnostische Beitrag der zerebralen Bildgebung und die pathologischen Befunde beim vaskulären Parkinson-Syndrom diskutiert.