Abstract Durch Messung der Energieverteilung der Sekundärelektronen, die man erhält, wenn Primärelektronen der Energie VP = 200 eV auf einen Pt‐Träger treffen, der mit K‐Schichten jeweils bekannter, von Null an zunehmender Dicke bedampft wird, kann die maximale Austrittstiefe monoenergetischer Sekundärelektronen als Funktion ihrer Energie erhalten werden. Die gewonnene Kurve zeigt zwei ausgeprägte Minima mit Austrittstiefen von nur wenigen Atomlagen, die mit den charakteristischen, durch die Anregung von Plasmonen verursachten Energieverlusten von Elektronen in Kalium in Zusammenhang gebracht werden können. Die Ergebnisse stimmen gut mit photoelektrisch gemessenen Elektronenaustrittstiefen überein.