骨质疏松症
医学
骨矿物
骨质疏松性骨折
物理疗法
骨重建
重症监护医学
临床实习
内科学
作者
Christian Meier,Marius Kraenzlin
出处
期刊:Therapeutische Umschau
[Hogrefe Verlag]
日期:2012-03-01
卷期号:69 (3): 145-152
被引量:3
标识
DOI:10.1024/0040-5930/a000267
摘要
In der Diagnostik der Osteoporose findet ein Paradigmenwechsel statt, weg von der Überbetonung der Knochendichte als alleinigem Gradmesser der Therapiebedürftigkeit hin zu einer umfassenderen Risikobewertung aller Komponenten einer erhöhten Knochenbrüchigkeit. Hauptrisikofaktoren und damit Begründung für eine weiterführende Diagnostik, sind bereits erlittene nicht-traumatische vertebrale oder nicht-vertebrale Frakturen, eine Langzeittherapie mit Glukokortikoiden, ein geringes Körpergewicht, ein erhöhtes Sturzrisiko, sowie Krankheiten die mit einem erhöhten Frakturrisiko einhergehen. Die Indikation zur Behandlung der Osteoporose stützt sich auf das individuelle Frakturrisiko und sollte nicht nur auf einem einzelnen Knochendichtewert abgestützt werden.Die Verlaufskontrolle der Wirksamkeit einer Osteoporosebehandlung stellt eine Herausforderung im klinischen Alltag dar. Alternativ zur Frakturinzidenz können Surrogatmarker (Knochendichtemessung, Knochenumbaumarker) eingesetzt werden, um die Wirksamkeit der Behandlung beim individuellen Patienten zu überprüfen. Die korrekte Anwendung und Interpretation von Surrogatmarkern in der Osteoporosebehandlung bedürfen die Kenntnis präanalytischer und analytischer Faktoren, welche die Messmethodik mitbestimmen. In dieser Übersichtsarbeit soll auf die Möglichkeiten der klinischen Untersuchung, der Knochendichtemessung und der Bestimmung von Knochenumbauparametern zur Beurteilung des Therapieansprechens eingegangen werden.
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