医学
妇科
梅德林
临床试验
流行病学
IVIVC公司
羟基脲
并发症
螺旋CT
化疗
作者
F Goetz,T Rühl,L Dieckmann,C Lüttgen,R E Zatcha Ntoukem,Juliane Carow,C Enzensberger
标识
DOI:10.1055/s-0045-1813792
摘要
Fragestellung Für die fetale Herzfrequenzüberwachung stehen zwei etablierte Verfahren zur Verfügung: die konventionelle Kardiotokografie (CTG) und das nichtinvasive fetale Elektrokardiogramm (fECG). Ziel dieser Studie war es, beide Verfahren hinsichtlich ihrer Signalstabilität und Datenqualität systematisch zu vergleichen. Methoden Es wurden 49 simultane Aufzeichnungen bei 27 Schwangeren analysiert (teilweise Mehrfachregistrierungen). Die Datenerhebung erfolgte prospektiv im Rahmen der klinischen Routine. Das durchschnittliche Gestationsalter zum Zeitpunkt der Registrierung betrug 33,8±3,1 Schwangerschaftswochen. Verwendet wurde das System Edan F15 air (Edan Instruments, Shenzhen, China) mit dem zugehörigen CTG-Ultraschall-Transducer bzw. fECG-Modul. Die Auswertung erfolgte automatisiert mittels der intern entwickelten Software SyncNatal , welche verschiedene Qualitätsmetriken berechnet: Segmentverlust, kombinierter Signalverlust, Fehlklassifikation (nur CTG) sowie Artefaktrate. Statistische Analysen wurden mittels gepaartem t-Test und Wilcoxon-Test durchgeführt ([ Abb. 1 ]). Abb. 1 Nichtinvasive fetale Elektrokardiogramm (fECG) Registrierung in der 25+2 SSW Ergebnisse Der durchschnittliche Segmentverlust war im fECG etwas höher als im CTG (14.1% vs. 10.5%, p=0.0936), jedoch nicht signifikant. Der kombinierte Datenverlust war signifikant niedriger im fECG (5.8% vs. 14.4%, p<0.0001), was auf eine höhere Stabilität der Signalverarbeitung hindeutet. Artefakte traten signifikant häufiger beim fECG auf (2.0% vs. 1.0%, p<0.0001), während Fehlklassifikationen (z. B. Erfassung des mütterlichen Pulses als fetale Herzfrequenz) nur beim CTG vorkamen (Durchschnitt 4.8%, p<0.0001). Schlussfolgerungen Das fECG zeigt in dieser Auswertung eine konsistentere Signalqualität mit geringerem kombiniertem Datenverlust, jedoch höherer Artefaktsensitivität ([ Abb. 2 ]). Abb. 2 Konventionelle Kardiotokografie (CTG) Registrierung in der 25+2 SSW Eine deutlich erhöhte Fehlklassifikationsrate – insbesondere die fälschliche Erfassung des mütterlichen Pulses als fetale Herzfrequenz – wurde ausschließlich beim CTG beobachtet. Die Ergebnisse sprechen für eine höhere Robustheit des fECG unter klinischen Bedingungen. Publication History Article published online: 10 December 2025 © 2025. Thieme. All rights reserved. Georg Thieme Verlag KG Oswald-Hesse-Straße 50, 70469 Stuttgart, Germany
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