神经性厌食
神经性贪食症
饮食失调
心理学
共病
精神科
一级亲属
厌食症
家族史
萧条(经济学)
临床心理学
医学
内科学
宏观经济学
经济
作者
Angela Wagner,Lars Wöckel,Sven Bölte,Daniel Radeloff,Gerd Lehmkuhl,Martin H. Schmidt,Fritz Poustka
标识
DOI:10.1024/1422-4917.36.3.177
摘要
Zusammenfassung: Fragestellung: Im deutschen Raum gibt es kaum Familienuntersuchungen von Patienten mit Anorexia und Bulimia nervosa. Methodik: In einer Multizenter Studie wurde das Auftreten psychiatrischer Erkrankungen bei Familienangehörigen 1., 2. und 3. Grades von 65 anorektischen (n = 746) und 21 bulimischen Patienten (n = 265) mit denen von 37 gesunden Kontrollen (n = 480) sowie 11 depressiven Patienten (n = 157) verglichen. Messinstrumente waren u.a. das Diagnostische Interview für Genetische Studien bzw. das Familien Interview für Genetische Studien. Ergebnisse: Die Prävalenz von Anorexia nervosa (signifikant) sowie von depressiven Störungen (Trend) war bei Verwandten 1. und 2. Grades von Patienten mit Essstörungen gegenüber der gesunden Gruppe erhöht. Die meisten Ergebnisse waren eher bei den Familien bulimischer Patienten ausgeprägt. Die Prävalenzraten für psychiatrische Erkrankungen waren insgesamt prozentual niedriger als in vergleichbaren US amerikanischen Stichproben. Schlussfolgerung: Die Ergebnisse könnten für eine familiäre Vulnerabilität bzw. genetisches Risiko von Patienten mit Anorexia und Bulimia nervosa sprechen. Der Zusammenhang des niedrigen Alters der Indexpatienten auf die geringeren Prävalenzraten wird diskutiert.
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