Mittels des Simulationsprogramms WIEN2k wurden Berechnungen der elektronischen Struktur von NiO durchgeführt. Die mit verschiedenen Austausch-Korrelationsfunktionalen erhaltenen Ergebnisse wurden mit experimentellen Daten verglichen. Man sieht, dass das modifizierte Becke-Johnson Austauschpotential die beste Wahl für das Übergangsmetalloxid NiO ist. Weiters wurde die Wechselwirkung zwischen dem Elektronenstrahl und der Probe mittels Energieverlust von kanalisierten Elektronen untersucht. Die Berechnungen, durchgeführt mit einem Simulationsprogramm basierend auf dem Blochwellenformalismus und dem gemischten dynamischen Formfaktor, wurden mit Experimenten verglichen und zeigen sehr gute Übereinstimmung. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es die jüngsten Fortschritte bei Simulationsprogrammen erlauben, die mit komplizierten Methoden in einer neuen Generation von korrigierten Elektronenmikroskopen erhaltenen experimentellen Daten besser zu erklären.